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Lauf-Alltag im Corona Lockdown

Knapp 5 Wochen im Lockdown, Olympia verschoben, Entscheid bezüglich der Durchführung der EM in Paris im Mai und sämtliche Rennen diesen Frühling gestrichen. Auch meine Pläne wurden durch den Corona Virus ziemlich durcheinander gewirbelt. Natürlich wäre auch ich diesen Frühling gerne Rennen gelaufen und das Wintertraining lief, bis auf eine kleine Erkältung Ende Januar, sehr gut. Aber, auch für mich ist es absolut verständlich, dass Laufveranstaltungen und Wettkämpfe unter den aktuellen Umständen nicht durchgeführt werden können. 

Meiner Motivation für das Training hat die Situation bis anhin keinen Abbruch getan. Zusammen mit meinem Coach haben wir einige Aspekte meines Trainings umgestellt. Da in der kommenden Zeit kein Marathon ansteht, stehen andere Schwerpunkte im Vordergrund. Natürlich muss auch ich auf den Gang zum Physio, ins Fitness, zur Regeneration in die Tamina Therme oder zum Mentaltraining verzichten. Und auch hier gilt es in dieser Phase flexibel und etwas erfinderisch zu sein. Meine Garage habe ich bereits seit einiger Zeit zu einem kleinen Fitnessraum umgebaut um mir lange Wege an gewissen Tagen zu ersparen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dort in Ruhe meine Kraft- und Stabiübungen durchführen. Zudem steht da eine Radrolle für das Alternativtraining.  

Den Physio oder die Therme kann ich mir leider nicht nach Hause holen , aber auch hier versuche ich zu Hause einiges zu kompensieren (BlackRoll, Entspannungsbäder etc.) Trotzdem freue ich mich dann wieder auf den Besuch bei Tom und auf die Entspannung in der Tamina Therme. Mit meiner Mentaltrainerin  und meinem Trainer habe ich steten Austausch über What's-App oder per Telefon. So arbeite ich mich aktuell ziemlich gut durch diesen Corona-Lockdown. 

Die Laufeinheiten plane ich nach wie vor wöchentlich mit meinem Trainer. Zudem telefonieren wir beinahe täglich. Aktuell laufe ich zweimal täglich und ergänze das Lauftraining mit gewissen Alternativeinheiten, Kräftigung- / Stabilitäts- oder auch Flexibilitätsübungen. Sämtliche Laufeinheiten absolviere ich, wie viele andere auch,  alleine (auch ohne Radbegleitung). Bei Belastungen ist das teilweise etwas schwierig, aber auch hier komme ich bis anhin gut über die Runden.

Zusätzlich fliessen in meinen wöchentlichen Plan die Home-Office Tätigkeiten bei der Red Leafs Tax AG ein. Hier haben wir einen "Daily Team Call" und somit regen Austausch unter den Mitarbeitern und für mich auch etwas Abwechslung zum Laufen. 

Meine Tage zu Hause sind somit sehr gut ausgefüllt und langweilig wird mir derzeit noch nicht, aber ich freue mich auch auf den Zeitpunkt der Normalität, und hoffe, dass wir alle noch die Chance kriegen, einige Wettkämpfe zu laufen. Bis dahin bleibt gesund! 

 

EM Limite bestätigt

Bericht Sarganserländer

Bereits bei meinem ersten Rennen in der Saison 2020 konnte ich die Halbmarathon EM Limite für Paris 2020 bestätigen. Mit einer Zeit von 1.16.06 blieb ich ein weiteres Mal unter dem geforderten Richtwert von 1.16.30. Mein Minimalziel für das Rennen in Barcelona habe ich somit erfüllt.

Die schwierigen Bedingungen auf den letzten Kilometern haben eine bessere Zeit leider für mich unmöglich gemacht. Trotzdem bin ich mit meinem Saisoneinstieg sehr zufrieden. 

Nach zwei Jahren mit einer gesundheitlichen Problemen im Winter (Fussbruch 2018 und Grippe 2019) freue ich mich, dass es dieses Jahr besser läuft und ich bin überzeugt davon, dass ich in den kommenden Wochen und Monaten noch einiges an Leistung draufpacken kann. Entsprechend freue ich mich auf die kommenden Rennen in Oberriet und Rotterdam. 

Vorbereitungen 2019

Seit Jahresbeginn trainiere ich wieder fleissig und arbeite an meiner Form für die Frühlingssaison 2019. Nach Valencia habe ich mir eine mehrwöchige Auszeit gegönnt. Entsprechend war der Einstieg in den Trainingsalltag alles andere als einfach. Schon früh haben wir uns aber entschieden diesen Frühling auf einen Marathonstart zu verzichten und uns den kürzeren Distanzen zu widmen. Ein Marathonrennen ist erst auf den Herbst 2019 geplant. Entsprechend habe ich die Zeit auch genutzt mich auf den Ski's zu bewegen und habe einige Skitouren unternommen. 

Valencia Marathon

Ein Jahr nach meiner schweren Verletzung in Valencia bin ich vergangenes Wochenende wieder an den Ort des Geschehens zurück gekehrt. Mein Jahr 2018 war alles andere als einfach. Umso mehr wollte ich mir einfach beweisen, dass ich noch Marathon laufen kann. Bewusst habe ich mir keine Endzeit gesetzt. Das Rennen lief für mich ok, war aber nicht ausserordentlich. Schon früh bemerkte ich, dass meine Beine etwas gar schwer waren, aber ich habe durchgezogen und bin lediglich eine Minute an meiner Bestzeit vorbeigelaufen. Mit einem 13. Rang und einer 2.40 Marathonzeit kann ich mein Jahr 2018 abschliessen. Ich gönne mir nun eine längere Saisonpause bevor es in die Vorbereitung für die neue Saison geht. 

Sieg beim Ascona Locarno Run 2018

Am 15. Oktober 2018 konnte ich den Halbmarathon in Ascona mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1h 15min 13sek gewinnen. Ein Resultat das mir sehr viel Selbstvertrauen für den Marathon in Valencia gibt und mir auch gezeigt hat, dass die Aufbauarbeit nicht umsonst war. 

September: Altstätten, Länderkampf & Greifensee

Nach einigen guten Trainingswochen im August konnte ich meinen Vorjahressieg beim Städtlilauf in Altstätten mit persönlicher Bestzeit wiederholen. Das Rennen lief für mich sehr gut und ich konnte von Beginn an ein sehr hohes Tempo laufen. Meine Mitkonkurrentinnen habe ich so bereits auf der ersten der vier grossen Runden entscheidend distanzieren können. Das Rennen in Alstätten ist vor allem wegen des Publikums immer ein Highlight und es macht riesig Spass hier zu laufen. 

 

Eine Woche darauf durfte ich im Zuge des Länderkampfes für Ostschweiz Athletics die 3000m auf der Bahn unter die Füsse nehmen. Das Ziel war klar: Volle Punktzahl! Nach einem zügigen ersten Kilometer (3.09) habe ich den zweiten etwas verschlafen. Trotzdem konnte ich dem Team die 8 Punkte sichern. 

 

 

Eine weitere Woche darauf fand der Greifenseelauf in Uster statt. Ein Rennen, dass für mich immer eine Herausforderung ist. Im Vorjahr musste ich hier nach 12km aussteigen. Ich war trotzdem positiv gestimmt. Zu Beginn lief ich mit Laura Hrebec und Fabienne Schlumpf, musste aber nach rund 2km feststellen, dass meine Beine nicht so wollen. Ich habe mich entschlossen mein Tempo zu laufen. Bis KM 12/13 konnte ich mich einigermassen durchkämpfen, ab KM 15 wurde das Rennen  zur Qual. Die letzten 6KM dauerten eine Ewigkeit und der Schlosshügel von Uster hat die Sache nicht einfacher gemacht. Schlussendlich konnte ich noch den 4 Platz nach Hause laufen. 

 

Es folgen nun weitere Trainingswochen: Als Saisonabschluss werde ich dieses Jahr am 2. Dezember den Valencia Marathon laufen.