Zürich Marathon .... Blackout!

Es sind mittlerweile einige Tage vergangen seit meinem Erlebnis in Zürich. Einige Tage um sich zu erholen und darüber nach zu denken, was da gerade passiert ist. Aber beginnen wir von vorne.

 

Zum Rennen:

Die Vorbereitung bis Zürich lief für mich mehr als gut und ich freute mich wahnsinnig auf das Rennen in Zürich. Bereits am Samstag bin ich nach Zürich gefahren und konnte mich gut auf das Rennen einstimmen. Gemeinsam mit Gregor habe ich vor dem Rennen einen Zeitplan erstellt, wie wir das Rennen angehen möchten. So bin ich dann gestartet und konnte ziemlich schnell einen sehr angenehmen Rhythmus finden. Die ersten KM bin ich in einer Herrengruppe mitgerannt und den Halbmarathon wie geplant passiert. Bei KM 23-24 spürte ich Verkrampfungen im linken Hüft-/Oberschenkelbereich und unterer Rücken. Gedacht hab ich mir dabei nicht viel und bin weitergelaufen. Bei KM 25 habe ich mich wie geplant verpflegt und mich auf den Rückweg in Richtung Stadt gemacht. Bei KM 27 musste ich mich aufgrund der Krämpfe das erste Mal übergeben. Ich bin dann wieder aufgestanden und weitergelaufen. Ich hatte dann mehrere Zwischenstopps, weil mein Körper mich einfach plagte. Bei KM 37 waren die Schmerzen dann aber so Starck, dass ein weiterlaufen unmöglich wurde und ich landete im Sanitätszelt.

 

Die Tage danach:

Die Schmerzen wurden im Verlaufe des Sonntages immer schlimmer. Und ich lief immer mehr wie eine Banane durch die Gegend. Neben den Schmerzen fing dann auch noch mein Kopf an zu rattern. Warum? Wieso? Was lief falsch? Naja, mittlerweile sind wir "etwas schlauer" und ab einem gewissen Punkt ist es für mich umso frustrierender, aber man kann es nur akzeptieren. Für mich gilt es nun nach vorne zu schauen. Das positive mitzunehmen. Es ist erst April und das Jahr ist noch lang. Die Zeit des Faulenzen ist für mich auch bald wieder vorbei und das Training beginnt wieder.  

Ich möchte hier allen danke sagen, die mich an diesem Tag unterstützt, angefeuert oder aufgelesen haben. Ihr wart super =)!! Ich hoffe, dass ich mich irgendwann in Zürich revanchieren kann.

 

Liebe Grüsse

Michèle

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